Fliegenfischen im Salzburger Land 

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Die Mur im Lungau
Endlich war es soweit und meine zweitägige Reise ins Salzburgerland konnte beginnen. Die Mur im Lungau und die Enns bei Flachau standen auf dem Programm. Also nichts wie los. Gerade das obere Murtal ist von Verbauungen noch völlig unberührt und die Fischbestände sind hervorragend. 
Leider sind viele Murreviere in Privatbesitz, es gibt nur wenige Strecken an denen Lizenzen erhältlich sind, wie z.B. das Revier in Tamsweg. An über 10 km Gewässerlänge kann man hier seiner Leidenschaft nachgehen. Bewirtschaftet wird dieses Revier übrigens vom Hotel Lisa in Flachau.
In Tamsweg angekommen erwartete mich schon Christoph "Stoffel" Menz von Pro-Guides. Stoffel betreut die Gäste des Hotels während der Saison, er zeigt ihnen die Gewässer und bietet bei Bedarf Guiding und Kurse an. Nachdem wir das Revier besichtigten und von diversen Brücken einige schöne Fische erspähen konnten, wateten wir endlich ins Wasser.
 

 
An diesem Teil der Strecke ist die Mur schnell fließend und max. 75 cm tief. Ich entschied mich die ruhigeren Bereiche am Ufer stromauf abzufischen. Und tatsächlich konnte ich an den Strömungskanten mit Rehhaarfliegen einige schöne Regenbogen-, und wunderschön gezeichnete Bachforellen überlisten. Die stärkeren Exemplare gingen sofort in die Strömung und verlangten meinem 5er Gerät alles ab. Was für ein herrlicher Tag....
 

An diesem Tag fischten wir noch erfolgreich an weiteren Revierbereichen auf Forellen und Äschen. In den schnelleren Passagen des Flusses macht es Sinn, die seitlichen Gewässerbereiche flussaufwärts abzufischen. Gerade in diesen ruhigeren Randbereichen mit den Kehren und Flachwasserzonen stehen die Forellen und warten auf Oberflächennahrung, die sie dann wie in Zeitlupe einschlürfen. Die Äschen bevorzugen eher die Strömungskanten und lassen sich gut mit Nymphen fangen. 
Durch die enorme Länge des Reviers (über 10 km) und die begrenzte Lizenzausgabe (Hotelgäste) ist es möglich ungestört zu fischen. Besonders hervorheben möchte ich einen Teil des Reviers, der weitab von der Straße unten im Tal verläuft. Hier empfiehlt es sich extra einen Tag Zeit zu nehmen und den fast unberührten Fluss zu erforschen.

Die Enns bei Flachau
Am nächsten Tag begutachteten wir früh am Morgen, keine 300m vom Hotel Lisa entfernt, die Enns. Diese entspringt in den Radstädter Tauern und mündet nach ca. 250 Kilometer in die Donau. Eher klein und unscheinbar beginnt sie ihre Reise durch die atemberaubende Alpenlandschaft, das Dachsteinmassiv zur Linken, die Niederen Tauern zu Rechten.
In dieser grandiosen Umgebung den Forellen nachzustellen ist eine besondere Herausforderung. Die Fischerei gleicht einer Pirsch. Die besten Stellen sind hier tiefe Gumpen, Kehren und unterspülte Uferbereiche. Leichtes Gerät ist angesagt und es macht Spaß hier den Forellen nachzustellen.
Direkt neben der Enns befindet sich eine kleine Teichanlage mit wunderschön gezeichneten Bach- und Regenbogenforellen. Wer will kann auch hier sein Glück versuchen.
Aufgrund der Vielzahl der hauseigenen Fischereimöglichkeiten des Hotels (Torrener Ache, Salza, Mondseer Ache, Salzach), gibt es selbst bei Schlechtwetter genug Alternativen in der näheren Umgebung.

Revier Information
Mur: Länge ca. 10km, Breite 20-50m
Enns:
Länge ca. 5 km, Breite 3-8m
Fischbestand:

Bachforellen, Regenbogenforellen, Äschen
Nutzungsbestimmungen:
ausschließlich Fliegenrute mit Trockenfliege oder Nymphe ohne Widerhaken
Pauschalen: 
3- bzw. 6- Tagespauschalen mit Halbpension und Fischereilizenzen (Mur, Torrener Ache, Mondsee Ache, Enns, Salzach) ab Euro 294,-
Kontakt:
HOTEL LISA
Unterberggasse 197
A-5542 Flachau
Tel: +43 (0)6457 / 2653
Email: info@hotel-lisa.at
Web: www.fischwasser.net


 
 
 

 
Fotos und Text: Matthias Eberlberger, www.derFliegenfischer.at

 

 

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